Somniatorium

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Ein Drache auf Reisen

2006-04-20

Ich befinde mich auf Geschäftsreise und unterbreche in Nürnberg meine Fahrt, um mir das weltberühmte Märklin-Museum anzusehen. Eine Frau, die ich im Zug kennengelernt habe, legt mir eindringlich das Klimt-Museum ans Herz, doch dafür fehlt mir jegliches Interesse.

Die Märklin-Sammlung ist als Freilichtmuseum gestaltet und befindet sich auf einem aufgelassenen Industriebahnhof außerhalb des Stadtzentrums. Bei meiner Ankunft auf dem Gelände wird gerade der Transport eines etwa 20 Meter großen Flugdrachen in einem halbhohen, oben offenen Käfig vorbereitet. Dieser hängt an dem hochgestellten Ausleger eines sechsachsigen Kranwagens und beginnt beim Anfahren des Zuges leicht hin- und herzuschwingen. Die Echse bleibt regungslos und hält die Augen fest geschlossenen, denn sie wurde für die Dauer der Fahrt betäubt und befindet sich nun in einer Tiefschlafphase. Ihr über den Käfig hinausragender Oberkörper trägt am Rücken rudimentär ausgebildete, fleischige Flügel, die im Verhältnis zur Gesamtgröße des Tieres viel zu klein sind; offenbar handelt es sich um die Vertreterin einer flugunfähigen Spezies. Die Haut am ganzen Körper glänzt pistazienfarbig und changiert unter dem Einfluß des durch eine dichte Wolkendecke gefilterten Tageslichts ins Weißliche.

Über die Strecke spannt sich eine eiserne Bogenbrücke, die der Zug nicht passieren kann, da die Flügel des Tieres an die Unterkante des Bauwerks stoßen. Um jede Gefahr einer Verletzung auszuschließen, senkt der Kranführer den Kranarm ab, bis dieser einen Winkel von ca. 30 Grad zum Boden einnimmt. Doch dadurch nimmt die Hebelwirkung der Last enorm zu, der Kranwagen stürzt um und die Echse versinkt samt ihrem Käfig in einer bodenlosen Kloake aus Industrieabwässern.

Das Gewicht des Drachen würde ausreichen, um den Kran mit sich in die Tiefe zu reißen, aber zum Glück bleibt das Fahrzeug in den Oberleitungsdrähten hängen, sodaß der Käfig wenige Meter unter der Oberfläche des Abwassertümpels zum Stillstand kommt und eine Rettung grundsätzlich möglich ist. Die Zeit drängt jedoch, denn in dem kalten Wasser kann die Echse selbst in Anbetracht ihres gedrosselten Stoffwechsels nur wenige Minuten überleben.

Anmerkungen

Die Schlüsselwörter in diesem Traum fallen bereits ganz am Anfang: „Märklin“ und „Klimt“ erinnern mich daran, daß ich eine Freundin mit ähnlich klingendem Namen nach längerer Pause wieder einmal kontaktieren sollte ‫ wenn auch vielleicht nicht ganz so dringend, wie der Traum es nahelegt.

Die Handlung ‫ respektvoller Umgang mit gefährlichen, aber nicht unbedingt bösartigen Urzeitmonstern ‫ erinnert ein bißchen an einschlägige japanische Filme der letzen 50 Jahre („Godzilla gegen Destoroyah“ und seine Vorgänger). Vom Aussehen her ist mein Kaiju allerdings eher ein Verwandter von Elliot, dem Schmunzelmonster.

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Altwiener Stadtrundfahrt

2006-04-12

Ich bin auf Zeitreise im Wien des 19. Jahrhunderts und besuche eine Tanzveranstaltung in einem Vorstadtlokal. Das Etablissement befindet sich in einem einfachen Holzschuppen und wird hauptsächlich von Angehörigen der Arbeiterklasse und des Proletariats besucht. Für die Musik ist ein Automat zuständig, der gegen Einwurf von 21 Cent Operettenlieder und Walzer, aber auch Stücke von Gustav Mahler, Arnold Schönberg und anderen Vertretern der Moderne abspielt. Ich würde gerne eines dieser Werke hören, aber das Gedränge um die Musikbox ist so dicht, daß ich nicht zum Zug komme und mich stattdessen in die Betrachtung einer Vitrine vertiefe, in der neben Pamphleten mit antisemitischem Inhalt auch Notenblätter und musikalische Fachbücher ausgestellt sind.

Während ich den Tanzenden zusehe, wie sie im Saal ihre Runden drehen, werde ich von einer jungen Frau mit kurzen Haaren und Brille angesprochen: „Da Sie sich offenbar für moderne Musik interessieren, möchte ich Ihnen Ernst Ernsson vorstellen.“ Sie führt mich zu einem im Hintergrund aufgestellten Tisch, wo Ernsson und seine Verlobte mich freundlich begrüßen. Ernst Ernsson ist ein aufstrebender junger Komponist, der sich der Avantgarde verschrieben hat und am liebsten Jeans trägt. Als Zeitreisender kann ich über seine zukünftige Stellung in der abendländischen Musikgeschichte Auskunft geben: „In 50 Jahren wird man Sie zwar nicht unbedingt zu den Allergrößten Ihrer Epoche zählen, aber doch zu den herausragenden Talenten, die ihren Weg ohne Kompromisse verfolgt und Bleibendes geschaffen haben.“ Ernsson ist sichtlich erfreut und fragt mit schüchternem Lächeln: „Vielleicht möchten Sie dann meine Biographie schreiben?“ Ich gebe zu verstehen, daß ich mir dies durchaus vorstellen könne und verspreche, mir die Sache durch den Kopf gehen zu lassen.

Nach einer angeregten Unterhaltung lade ich meine neuen Bekannten zu einer Fahrt mit der U-Bahn ein, um ihnen die Wunder der Zukunft zu zeigen: „Achten Sie besonders auf die architektonischen Gegensätze zwischen den früheren Baustilen mit ihren reichen Dekors und den schmucklosen Fassaden der modernen Glaspaläste. Sicher können Sie auf den ersten Blick erkennen, welche Bauten aus dem 17. Jahrhundert stammen und welche aus dem 22.“ Wir fahren unter einer Jugendstilbrücke hindurch, die Ernsson bekannt vorkommt: „Sieht aus wie von...“ ‫ „Otto Wagner,“ ergänze ich, als ich merke, daß ihm der Name entfallen ist. „In wenigen Jahren wird er zu den meistbeschäftigten Architekten Wiens zählen und die Stadt mit seinen Bauwerken prägen.“ Wie zur Illustration dieser Behauptung erscheint hinter der nächsten Kurve ein aus kupfernen Blätterranken zusammengesetzter Kuppelbau, dessen Eingangstor von zwei überlebensgroßen Löwenfiguren flankiert wird. Das filigrane Gebäude ist zur Gänze von Grünspan überzogen und sieht aus wie eine architektonische Manifestation der Metapher vom „Großstadtdschungel“.

Da meine Begleiter von den Errungenschaften der modernen Technik offenbar ziemlich beeindruckt sind, gestatte ich mir einen diesbezüglichen Scherz: „Was halten Sie übrigens von der Methode, die es ermöglicht, großflächige Bilder auf die Wände dieses Wagens zu projizieren?“ Ernsson und seine Verlobte zeigen sich begeistert. „Wir nennen es Fenster,“ gebe ich die etwas gequälte Pointe zum besten, die von den anderen nichtsdestotrotz mit pflichtschuldigem Lachen quittiert wird.

Die Stadtrundfahrt ist zu Ende und ich mache mich zum Abschied erbötig, die junge Frau mit der Brille nach Hause zu begleiten. Da es noch keine Donaubrücken gibt, muß man zur Überquerung des Flusses über hölzerne Planken und roh behauene Baumstimme balancieren. Leider sind diese zur Strommitte hin abgedriftet und vom Ufer aus nicht zu erreichen, weshalb wir ein Stück flußabwärts wandern, wo die spätwinterliche Eisdecke noch nicht weggeschmolzen ist. Ich trete auf das Eis, um es auf seine Tragfähigkeit zu testen, breche aber sofort ein und stehe bis zu den Schienbeinen im kalten Wasser. Am liebsten würde ich umkehren, aber da ich meine Begleitung nun einmal angeboten habe, gibt es kein Zurück mehr. Während sich die Frau immer einen Schritt hinter mir hält, stapfe ich mißmutig durch den eisigen Fluß und hoffe auf einen saisonbedingt möglichst niedrigen Wasserstand.

Anmerkungen

In den letzten Tagen habe ich mich mit spätromantischer Musik beschäftigt, und da ist es nicht überraschend, daß mein Unterbewußtsein einen Komponisten namens Ernst Ernsson (Ernest Chausson? Lars-Erik Larsson?) erfindet. Schade, daß der Musikautomat keines seiner Stücke zur Auswahl hatte ‫ ich bin sicher, es wäre interessant gewesen.

Ein weiterer Tagesrest: Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit Herrn C.E., der im Nebenberuf als Fremdenführer tätig ist.

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Spion im Schloß

2006-04-09

Ich bin Industriespion und kundschafte die Labors eines Unternehmens aus, das sich in einem zur Fabrik umgebauten Barockschloß mit der Entwicklung von Weltraumfahrzeugen beschäftigt. Das Auffälligste an dem sich im Inneren als Werkshalle darbietenden Gebäude ist seine von Tausenden Löchern übersäte Fassade; der Überlieferung nach sollen diese von den Kämpfen eines vergessenen Krieges herrühren, doch historische Belege für diese Hypothese gibt es nicht.

Obwohl ich unbekleidet durch die Halle streife, scheint sich kaum jemand für mich zu interessieren. Lediglich bei den Reinigungskräften errege ich Argwohn: Eine Gruppe von Türken mit Besen auf den Schultern macht Anstalten, mich aufzuhalten, aber der Anführer des Putztrupps stellt sich seinen Leuten entgegen und sagt: „Laßt ihn gehen, er ist ja ein Mann.“ Bei einem der Hallentore begegnet mir ein schlecht rasierter Anzugträger mit dem strengen Gesichtsausdruck eines Sicherheitsorgans. Um ihm einen plausiblen Grund für meine Nacktheit zu liefern, versuche ich, in eine neben dem Tor installierte Duschkabine zu flüchten, doch er schiebt mich wortlos zur Seite und steigt selbst in die Dusche, wo schon einer seiner Kollegen in völlig durchweichter Kleidung auf ihn wartet. Bald sind die beiden in ein Gespräch vertieft, dessen Inhalt mir wegen des rauschenden Wassers verborgen bleibt.

Ich lasse mich auf einem aus Metallstangen zusammengesetzten Gebilde nieder, das ûhnlichkeit mit einem Liegestuhl aufweist und ein Schild mit der Aufschrift „Rekonstruktion des Raumgleiters“ trägt. In der Hoffnung, daß man den Prototypen eines derartigen Fahrzeugs um mich herum aufbauen wird und ich dann nur davonzufliegen brauche, bleibe ich geraume Zeit sitzen, bis ich schließlich einsehen muß, daß man es mir nicht so leicht machen wird.

Durch das zerrissene Netz eines Fußballtors verlasse ich die Halle und gelange in einen grasbewachsenen Innenhof. Hier fallen mir mehrere durch Röhren miteinander verbundene Pavillons auf, die auf den Dächern Jahreszahlen des späten 18. Jahrhunderts tragen: 1795, 1796 usw. Zur Tradition des Schlosses gehört nämlich auch die Förderung der Schönen Künste, insbesondere der Musik, und jedes der Gartenhäuschen steht als Denkmal für ein musikalisches Großwerk, das im angegebenen Jahr im Auftrag der Herrschaft von einem weltberühmten Komponisten verfaßt wurde.

Der Bedeutendste unter diesen ist Joseph Haydn, dessen Musik soeben Gegenstand einer Soiree in einem der den Platz umgebenden Nebengebäude ist. Der Sprecher des Einleitungsvortrags hat ein aufgeschlagenes Buch in französischer Sprache vor sich auf dem Tisch liegen und zitiert aus einem zeitgenössischen medizinischen Gutachten über den Gesundheitszustand des Komponisten. Ich werfe einen Blick auf den Text und stelle fest, daß er das Wort „Santé“ mit „Kraft“ übersetzt, was mir als völlig unpassend erscheint. Ich verspüre das Bedürfnis, seinen Fehler vor versammeltem Publikum zu korrigieren, besinne mich aber rechtzeitig darauf, daß es für einen Spion nicht ratsam ist, mehr Aufmerksamkeit als unbedingt nötig auf sich zu lenken.

Der Vortrag ist zu Ende und ein perückentragender Schwarzer in Rokokokleidung tritt auf, um auf einem verstimmten Pianino eines von Haydns Klavierkonzerten zu interpretieren. Die Orchesterbegleitung kommt in Karaoke-Manier aus einer voluminösen, mindestens 40 Jahre alten Lautsprecherbox, deren Breitbandlautsprecher beschädigt ist und unangenehm laute Verzerrungen erzeugt. Die Menschen im Publikum scheint dies aber nicht besonders zu stören, denn sie verfolgen das kakophonische Scheppern und Klirren mit konzentrierter Aufmerksamkeit. Um dem Lärm aus dem Weg zu gehen, suche ich mir einen Platz in einem toten Winkel neben dem Tisch und setze mich auf einen mit grünem Stoff bezogenen Barocksessel. Als ich mich entspannt zurücklehne, verformt sich das Möbelstück unter meinem Gewicht wie ein Scherzartikel aus Gummi, sodaß es mich einige Anstrengung kostet, nicht von der Sitzfläche zu rutschen.

Ich gerate in einen Dämmerzustand und sehe in einer Vision die Außenmauern und das Dach des Schlosses vor mir. Die etwa fingerdicken Löcher durchdringen das Mauerwerk vollständig und erwecken den Eindruck, als ob sie mit einem scharfkantigen Werkzeug herausgestanzt worden wären. Da wird mir klar: Dies sind keine Kriegsschäden, sondern die Folgen eines Meteoritenschwarms, der das Gebäude mit großer Wucht getroffen hat und Vorbote eines bedeutenden, unmittelbar bevorstehenden kosmischen Ereignisses war.

Anmerkungen

Ich habe den Verdacht, daß Joseph Haydn (die eigentliche Hauptfigur in Percy Adlons Film „Herschel und die Musik der Sterne“) und das Thema „Astronomie“ sich auf den Traum „Sintflut im Slum“ vom 2006-03-30 beziehen, obwohl mir im Detail nicht klar ist, worin dieser Zusammenhang bestehen könnte. Rechnet man noch „Sintflut mit Schlange“ (vgl. unten) hinzu, so ergibt sich eine Trilogie von motivlich eng miteinander verknüpften Träumen ‫ oder sogar eine Tetralogie, wenn man das Schloßabenteuer vom 2006-03-14 als eine Art Vorspiel auffaßt.

Jedenfalls gehen in diesen Tagen ständig Meldungen mit Weltraumbezug durch die Medien: die Entdeckung neuer Ringe um den Planeten Uranus; das Projekt „AustroMars“ in der Wüste von Utah; und vor allem die (bis jetzt) erfolgreiche Mission der Raumsonde „Venus Express“.

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Sintflut mit Schlange

2006-04-04

Mein Onkel K. bereitet sich auf eine Hüftgelenksoperation vor. Gemeinsam studieren wir anatomische Atlanten und blättern in den Prospekten der Hersteller von medizinischen Bedarfsartikeln. Die Prothese seiner Wahl ist ein Modell aus chirurgischem Stahl, das nicht wie die anderen mit einer künstlichen Gelenkspfanne zur Verankerung im Beckenknochen ausgestattet ist; stattdessen läuft das Implantat in zwei parallel stehende Zahnreihen aus, mit denen es in der Art einer großen Krokodilklemme am Knochen befestigt wird.

Mein Onkel verspricht sich von dieser Konstruktion wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Produkten und montiert zur Vorbereitung auf die Operation sein rechtes Bein ab. Schwerfällig auf seine Frau gestützt winkt er mir zum Abschied zu und macht sich auf den Heimweg. Schon nach wenigen Schritten erleidet das Paar seinen ersten Sturz, und obwohl sich die sich beiden anfangs immer wieder aufraffen und es von neuem versuchen, verliert meine Tante zuletzt doch die Nerven. Da sie die Aussicht auf einen von Krankheit und Leiden geprägten Lebensabend nicht ertragen kann, holt sie eine kleinkalibrige Damenpistole aus ihrer Handtasche, setzt sie ihrem Mann an die Schläfe und drückt ab. Dann tötet sie sich selbst durch einen Schuß in den Mund.

Die beiden Körper liegen Kopf an Kopf vor mir im Gras und formen ein Zeichen, um dessen Entschlüsselung ich mich vergeblich bemühe. Nachdenklich wende ich mich ab und sehe eine große graue Wolkenbank am Horizont aufziehen. Erst auf den zweiten Blick erkenne ich, daß es sich um eine gigantische Flutwelle handelt, die sich mit rasender Geschwindigkeit auf mich zu bewegt. Im Laufschritt eile ich auf das Haus meiner Eltern zu und verstecke mich darin in der Hoffnung, daß es wasserdicht ist und dem Druck der Wassermassen standhalten kann. Vom Aufprall der Welle wenige Sekunden später merke ich nichts, doch das von draußen ins Zimmer fallende trübe Licht verrät mir, daß ich mich auf dem Grund eines tiefen Sees befinde.

Als sich die Flut verlaufen hat, öffne ich das Fenster und blicke hinaus in den Garten. Rund um mich herrscht Totenstille. Augenscheinlich bin ich der einzige Überlebende in der Stadt, vielleicht sogar auf der ganzen Erde. Da höre ich das Klirren zerbrechenden Glases hinter mir und wende mich um: Aus der geborstenen Tür eines Wandschranks windet sich der Körper eines riesigen Pythons und versucht mich zu umschlingen. Dies ist meine persönliche Nemesis, deren Auftrag darin besteht, den von der Flut verschonten Heiden zu erwürgen ‫ selbst um den Preis der endgültigen Auslöschung des Menschengeschlechts.

Anmerkungen

Aktuelle Tageseindrücke, aus denen dieser Traum seine Motive bezieht: ein Zeitungsbericht über religiös motivierte Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten im Irak und den damit verbundenen Anstieg der Mordrate; Überschwemmungen in Ungarn, Deutschland und Tschechien; und vor allem „The Unexpected Visit of a Reanimated Englishwoman“, ein literarischer Essay von Michael Bishop über Mary Shelley, in dem unter anderem der Roman „The Last Man“ behandelt wird.

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